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Traumland

29/09/2015

Kalter Wind treibt Wolken in die Fremde,
die Wasserstrahlen brechen sich im Licht.
Das Moos wächst über schwarzen hohlen Stein,
und kräftig hebt sich aus dem grünen Schein
das Dunkelblau der Gletscherbäche.

Schwarzer Sand zieht sich um seine Küste,
der Vogelfels ragt einsam aus dem Meer.
Am Hügel lebt das friedlich grasend‘ Schaf,
und auf den Wiesen in gar friedlich‘ Schlaf
die herbstesbunten Weidetiere.

Das Auge folgt dem Bach zum Berge hin,
und schweift über ein unberührtes Land.
Die Stille hört das drückend‘ pochend‘ Herz,
und fühlet auch mit einem sanften Schmerz
die Flüchtigkeit der Augenblicke.

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From → Gedichte

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