Skip to content

Die Sonnen

01/04/2015

Der Morgen lässt das hohe Weiß erstrahlen
und hundert Sterne glitzern in den Seen.
Es schwindet Weiß, lässt Berges Stein erkahlen,
die Sterne treten über alle Höhn.

Der Himmel ist von rotem Glanz durchdrungen
und unter hundert Sonnen brennt die Welt.
Ein Flüsterlaut, von Stille schon umschlungen,
ist Asche, die aus allen Feuern fällt.

Das Flüstern wird vom heißen Wind getragen
und taucht die Welt in eine tiefe Nacht.
Ein schwarzes Land, vom Tage schwer geschlagen,
schläft friedlich, bis ein helles Licht erwacht.

Advertisements

From → Gedichte

One Comment

Trackbacks & Pingbacks

  1. Leseempfehlung | Nachtliteratur

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: